Wappen des Spielmannszugs

Spielmannszug Ründeroth

Wappen der Gemeinde
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Chronik Spielmannszug Ründeroth


1953
Am 1. Juni 1953 gründeten 17 Kameraden der Feuerwehr das Tambourcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ründeroth.
Der ehemalige Militärmusiker Heinrich Schmidt war der 1. Tambourmajor und Ausbilder des Tambourcorps.
Das Ründerother Schützenfest im gleichen Jahr war der 1. offizielle Auftritt.
Geprobt wurde damals in der Schmiede Helmenstein und später im Speisesaal der Firma Dörrenberg.

Gründungsfoto: Spielmannzug Schützenfest in Ründeroth 1954


Eine Besonderheit in der Gründungszeit waren die einmal im Monat stattfindenden Ausmärsche.
Man traf sich sonntags und marschierte mit Musik durch die nähere Umgebung von Ründeroth.

1956
Das Tambourcorps spielt zum ersten Mal beim Rosenmontagszug in Engelskirchen auf.

1958
Vom 1. Juni 1958 bis zum 11. April 1986 war das Gründungsmitglied Hans Remmel Tambourmajor.

Gründungsmittglied Hans Remmel


1959
Unter der Leitung von Hans Remmel wurden in den Jahren 1959 bis 1961 viele Preise bei Wettstreiten errungen.

1961
Von den Bundeswertungsspielen des Deutschen Feuerwehrverbandes in Bad Godesberg kehrte das Tambourcorps mit Goldmedaille und Urkunde heim.
In Hoensbrock/Holland war man bestes deutsches Corps.

1968
Nach heftigen Diskussionen wurden nunmehr auch weibliche Mitglieder aufgenommen.

1971
Auf Vorschlag von Franz Karl Reuter wurde das Wort "Tambourcorps" durch "Spielmannszug" ersetzt.

1973
Neben der Marschmusik wurde ab sofort auch Unterhaltungsmusik gespielt.

1975
Das 20jährige Bestehen im Jahre 1973 wurde erst 1975 im Rahmen der 800 Jahrfeier von Ründeroth mit einem
Freundschaftstreffen und Platzkonzert gefeiert.
Fünf Jahre nach der Namensänderung wurde infolge der kommunalen Neugliederung der Name in
Spielmannszug Ründeroth der Freiwilligen Feuerwehr Engelskirchen geändert.
Unter dem neuen Namen marschierte der Spielmannszug beim ersten Karnevalszug in Ründeroth mit.

1978
Mit einem Festkommers in Wiehlmünden und einem Freundschaftsspiel auf dem Gerätehausvorplatz wurde das 25jährige Jubiläum gefeiert.
Nach dem Jubiläum erfolgte ein Generationswechsel.

1979
Die lang ersehnte Standarte sowie eine Schwenkfahne vom damaligen Gemeindebrandmeister Karl Remmel bekam der Spielmannszug überreicht.

Standarte


1980
Beim Bundesschützenfest in Wildberg errang der 42 Mann starke Spielmannszug beim Wettstreit aller musiktreibenden Züge den ersten Preis.
Ein Höhepunkt war der Auftritt vor fast 12.000 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle beim Europapokalspiel Gummersbach gegen Magdeburg.

1981
Der Spielmannszug trat im Rahmen des 100jährigen Bestehens des Löschzugs Ründeroth mehrmals in der Festwoche auf.
Höhepunkt war der Große Zapfenstreich im Kurpark.

1983
Nach der 30jährigen Jubiläumsfeier begann eine große Austrittswelle.

1985
Die Mitgliederzahl im Spielmannszug sank auf 21.

1986
Es gab den zweiten Führungswechsel nach 1958. Hans Remmel übergab den Tambourstab an seinen Sohn Hans-Michael Remmel.

Hans-Michael Remmel


1988
Unter der Leitung von Hans-Michael Remmel konnte der Spielmannszug beim Landeswertungsspiel des Landesfeuerwehrverbandes NRW die Bronzemedaille erringen.

1991
Aus persönlichen Gründen trat Hans-Michael Remmel als Spielmannszugführer zurück.
Sein Nachfolger wurde am 1. März 1991 Guido Lemmer.
Erstmals besuchten 2 Kameradinnen und 5 Kameraden des Spielmannszugs erfolgreich Lehrgänge des Landesfeuerwehr-Verbandes NRW.
Diese D-Lehrgänge entsprechen der Lehrgangsverordnung der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände.
Der Mitgliederstand wuchs wieder auf 30 Aktive an. Dadurch konnten erstmals Altflöten in die Besetzung aufgenommen werden.


1995
Der Spielmannszug war der 1. Sieger des Pokalschießens für Ründerother Ortsvereine.
Der Mitgliederstand schrumpfte wieder auf 16 Mitglieder.

1996
Beim Karnevalsumzug in Engelskirchen wurde erstmals in den neuen blauen Musketierkostümen aufgespielt.
Konzerte wurden nunmehr auch im Sitzen aufgeführt und dirigiert wurde nicht mehr mit dem Tambourstab, sondern mit dem Taktstock.

2001
Anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Ründerother schützen wurde im Kurpark mit der
Schwäbischen Trachtenkapelle aus Hirblingen im Kurpark der Große Zapfenstreich aufgeführt.

Kurparkkonzert


Dies war ein unvergessliches Ereignis für die Kameradinnen und Kameraden des Spielmannszugs.

2003
Der Spielmannszug wurde 50 Jahre alt.
um Festabend war das Dorfgemeinschaftshaus in Wiehlmünden bis auf den letzten Platz gefüllt.
Neben 2 Tanzgruppen sowie den "Flöckchen" aus Bergisch-Gladbach konnte der aus Funk und Fernsehen bekannte Bauchredner Fred van Hahlen verpflichtet werden.
Neben einem Frühschoppen hatte der Spielmannszug zu einem Freundschaftsspiel am Sonntag eingeladen.
Insgesamt 5 Spielmannszüge und 2 Musikkapellen verzauberten das Publikum mit ihren Darbietungen.

2006
Zum 125jährigen Bestehen des Löschzugs Ründeroth wurde mit dem Musikverein Frenkhausen (Kreis Olpe) im voll besetzten Festzelt
bei Pechfackellicht der Große Zapfenstreich aufgeführt.

2008
Anfang 2008 zeichnete sich ein grundlegender Wechsel im Spielmannszug an. Der bisherige Leiter Guido Lemmer,
als Löschzugführer des Löschzugs Ründeroth vorgesehen, kann das Amt des Spielmannszugführers nicht mehr ausüben.

Guido Lemmer


Da auch sein bisheriger Stellvertreter diesen verantwortungsvollen Posten nicht übernehmen wollte,
musste ein neuer Spielmannszugführer gesucht werden.
Man wurde in den eigenen Reihen schnell fündig.
Mit dem Kameraden Franz Willi Speck, seit Juli 1996 Mitglied im Ründerother Spielmannszug, hatte man einen erfahrenen Nachfolger gefunden.
Seit 1967 spielte er schon die Querflöte und war in den Jahren 1978 bis 1993 Tambourmajor eines Bundesschützentambourcorps.
Auf der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Engelskirchen wurde Franz Willi Speck neben Hans Michael Remmel zum weiteren
stellvertretenden Spielmannszugführer bestellt.
Im gleichen Jahr musste Hans-Michael Remmel aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen und trat kurze Zeit später,
mit bedauern, aus dem Spielmannszug aus.
Um neue Mitglieder zu werben, veranstaltete der Spielmannszug zum 55jährigen Bestehen einen
"Tag der offenen Tür" im und am Gerätehaus in Ründeroth. Diese Veranstaltung war für den Spielmannszug ein großer Erfolg.
Sechs Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahre, sowie ein ehemaliges Mitglied meldeten sich neu an.

Der Nachwuchs


Den ersten Auftritt hatte der Nachwuchs dann bei den St.Martins-Umzügen.

2009
Im Mai übergab, wie schon angekündigt, Guido Lemmer den Taktstock an seinen Nachfolger Franz Willi Speck.
Seine beiden Stellvertreter wurden Thomas Remmel und Ken Reise.
Neues Mitglied und Zeugwartin für den ausgetretenen H. M. Remmel wurde Elke Speck
Zum 100jährigen der Löschgruppe Hohkeppel (Lindlar) nahm der Spielmannszug am Festzug teil.
Bei der Verabschiedung des Löschzugführers Christoph Gissinger durften die Jugendlichen Musikanten zeigen,
was sie in so kurzer Zeit schon gelernt hatte.
Musikalischer Höhepunkt in diesem Jahr war der Auftritt beim Freundschaftsspiel in Hemer.

Insgesamt 15 Spielmanns-, Fanfaren- und Musikzüge gaben dort ihr Bestes. Mit den Musikstücken "Go West" und "Amacing Grace"
hatte man das Publikum auf seiner Seite ziehen können.
Besonderen Applaus erhielten die beiden Solisten Lucas Beckmann und Domenic Speck für ihre Darbietung beim "Amacing-Grace".

2010
Auf der Jahresdienstbesprechung wurde beschlossen, wieder eine Lyra anzuschaffen.
Ende Mai beim Schützenfest in Bickenbach konnte Domenic Speck die ersten Musikstücke auf der Lyra vortragen.
Mehrere Auftritte hatte der Spielmannszug beim Jubiläum des Löschzugs aus Engelskirchen.

Auftrittsbild


Zuerst gestaltete dieser den musikalischen Frühschoppen nach der Fahnenweihe.
Einige Wochen später ging es dann in einem Festzug von der Katholischen Kirche zum Gerätehaus.
Neben dem Kommers wurde mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald der Große Zapfenstreich aufgeführt.
Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Musikvereins Loope hatte dieser zu einem Konzert auf Schloss Ehreshoven eingeladen.
Für den Spielmannszug war es selbstverständlich, dort aufzutreten.
Jahresausflug sowie Jugendausflug rundeten ein erfolgreiches Jahr ab.

2011
Zum Karnevalsumzug hatten die Mitglieder des Spielmannszugs sich ein neues Outfit angelegt.
Statt der blauen Musketierkostüme mit blau-gelben Federn wurde jetzt in rotem Wams mit rot-gelber Feder aufgespielt.
Thomas Kaster wurde als Nachfolger von Thomas Remmel neuer stellvertretender Spielmannszugführer.
Auf der Jahresdienstbesprechung der Engelskirchener Feuerwehr konnte nicht gespielt werden,
da wegen der Osterferien einige Spielleute in Urlaub waren.
Im strömenden Regen wurde erstmals beim Schützenfest in Loope der Festzug musikalisch begleitet.

Beim Fest der Elemente konnte der Spielmannszug erstmals seine roten Poloshirts der öffentlichkeit präsentieren.

Fest der Elemente


Zum Jubiläumsschützenfest des Gemeinnützigen Vereins DöStieBu nahm der Spielmannszug mit der Trachtenkapelle aus
Hirblingen an einem Almabtrieb teil.
Seit Oktober wurde wegen des Gerätehausneubaus in Ründeroth im Gerätehaus des Löschzugs Engelskirchen geprobt.
Nach vielen Jahren wurden beim Weihnachtsbasar des Otto-Jeschkeit-Altenzentrums vom Spielmannszug wieder Weihnachtslieder gespielt.

2012
Domenic Speck wurde für Ken Reise als weiterer stellvertretender Spielmannszugführer bestellt.
Zum Jubiläum des Löschzugs Marienheide wurde mit dem Musikzug der Feuerwehr Marienheide am Gerätehaus
zur mitternächtlichen Stunde der Große Zapfenstreich aufgeführt.
Ein weiterer Feuerwehrauftritt war das Richtfest des neuen Gerätehauses des Löschzugs in Ründeroth.
Im Juli verstarb nach langer Krankheit unser Ausbilder der Trommler Paul Unterbusch. Der Spielmannszug hat ihm viel zu verdanken.

Bei der im Oktober stattgefundenen Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Oberberg in Morsbach wurde der Spielmannszugführer
Franz Willi Speck zum neuen Kreisstabführer der oberbergischen Feuerwehrmusikzüge ernannt.

Franz Willi Speck



2013
Nach fast 40jähriger Tätigkeit als Kassenwart legte Ernst-Adolf Lemmer sein Amt nieder.
Zum neuen Kassenwart wurde Elke Speck gewählt.
Seit Ende April finden die Probeabende wieder im Gerätehaus in Ründeroth statt.
Dies war nur ein kleiner Auszug aus dem Leben unseres Spielmannszuges.
Wir hoffen, dass in den nächsten Jahren noch weitere Mitglieder den Weg zu uns finden und noch viele interessante Auftritte auf uns warten,
denn letztendlich sind sie doch das Salz in der Suppe eines jeden Musikers.


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